Wetter und Klima in der Dominikanischen Republik

Die Dominikanische Republik umfasst den mittleren und östlichen Teil der Insel Hispaniola, in deren Westen Haiti liegt. Das Klima des bei Urlaubern sehr beliebten Landes wird von tropischem Klima mit hohen Temperaturen, starker Luftfeuchtigkeit und viel Regen zu allen Jahreszeiten geprägt. Die Dominikanische Republik wird im Norden vom Atlantischen Ozean und im Süden von der Karibik beeinflusst. Nur im zentral gelegenen Bergland variieren die Temperaturen, sonst liegen sie im Sommer durchschnittlich zwischen  28 und 31 °C, während sie im Gebirge an sonnigen Tagen nur auf bis zu 24 ° C klettern, nachts oder bei Bewölkung tagsüber auf einstellige Bereiche fallen können. In der Cordillera Central, beispielsweise  in der Stadt Constanza, die in 1.400 Meter Höhe liegt, treten im Winter Temperaturen auf, die  bis unter dem Gefrierpunkt liegen. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit auf der Insel empfinden viele Reisende die vorherrschenden Temperaturen als noch höher und die frischen Meereswinde als wohltuend. Das ganze Jahr über liegen die Wassertemperaturen sowohl am Atlantik als auch in der Karibik, zwischen  26 und 28 °C.

Besonderheiten des Wetters und Klimas in der Dominkanischen Republik

Zwei Regenzeiten in der Dominikanischen Republik sollten Reisende in ihre Urlaubsplanung mit einbeziehen. An der nördlichen Küste – z. B. bei Puerto Plata – fällt sie in die Zeit von Oktober bis Mai. Dann kommt es besonders an den Nord- und Osthängen zu starken Niederschlägen. An den Bergen steigen Passatwinde auf, die aufgrund der Abkühlung Feuchtigkeit abgeben. Im Süden betrifft die Regenzeit die Monate Mai bis Oktober. Hier ist es aber insgesamt trockener, weil viele Regionen im Regenschatten der Cordillera Central gelegen sind. In den Wintermonaten leidet die Flora an der Südküste nicht selten unter Trockenheit. Wer die gesamte Dominikanische Republik bereisen möchte, sollte Regenzeug mitnehmen. Oft fallen die Niederschläge sehr heftig aus und können bis zu einem halben Tag anhalten. Die Insel Hispaniola befindet sich geografisch in der Zugbahn von Hurrikanen. Diese tropischen Wirbelstürme können vor allem in den Sommer- und Herbstmonaten auftreten.

Die besten Reisezeiten für die Dominikanische Republik

Aufgrund der unterschiedlichen Wetterbedingungen an den verschiedenen Küstenabschnitten der Dominikanischen Republik empfehlen sich folgende Reisezeiten: An die Nordküste mit Puerto Plata und Sosua sollte man vorzugsweise in der regenarmen und heißen Zeit von Mai bis Oktober fahren. Ein Aufenthalt an der Ostküste z. B. in Samana oder in der Region Punta Cana ist in der Zeit von Dezember bis Juli anzuraten. Wer sein Reiseziel an der südlichen Küste hat – hier befinden sich u. a. die Landeshauptstadt Santo Domingo und die Ferienorte Bayahibe und Juan Dolio -, fährt am besten in den Monaten von November bis April dorthin. In Santo Domingo liegen die Höchsttemperaturen im August bei über 30 °C. Während der anderen Zeiträume herrschen Regenzeiten in der Dominikanischen Republik. Die meisten Touristen kommen zwischen Dezember und Februar, im Juli und August sowie in der Semana Santa, der Woche vor Ostern. Zu diesen Terminen ist mit erhöhten Preisen und vollen Stränden auf der Insel zu rechnen. Während der Semana Santa sind im Übrigen fast alle Wasserportaktivitäten untersagt.

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